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Dialektpreis 2018 für Cilli Pigor


Foto: Astrid Schmidhuber
Am 16. April 2018 haben Ministerpräsident Dr. Markus Söder, MdL, Kunstministerin Prof. Dr. Marion Kiechle und Heimatminister Albert Füracker, MdL, den Dialektpreis Bayern 2018 für besondere Verdienste in den Bereichen Dialektpflege und Dialektologie verliehen. Dr. Söder: „Bayerns Dialekte sind Sinnbild für Verbundenheit, vermitteln Heimatgefühl und sind verbales Aushängeschild der bayerischen Regionen. Die Preisträger tragen maßgeblich dazu bei, die regionale Vielfalt der heimischen Dialekte zu pflegen und für die kommenden Generationen zu erhalten.“
Heimatminister Albert Füracker zeichnete Cäcilia „Cilli“ Pigor mit dem Dialektpreis Bayern 2018 für die Sprachregion Unterfranken aus. Da Cäcilia „Cilli“ Pigor verhindert war, nahm ihre Tochter stellvertretend den Preis für sie entgegen.
Besonders in den 1980er Jahren hat Frau Pigor der Rhöner Mundart zu neuer Nutzung und Popularität verholfen. 1984 schrieb Cilli Pigor ihr erstes Mundart-Theaterstück und verfasst seither Theaterstücke, Sketche, Glossen und Gedichte in Rhöner Mundart. Sie gab zudem einen Mundartkalender heraus und moderierte zahlreiche Veranstaltungen im Dialekt. Sie setzte sich als Kreisheimatpflegerin und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Mundarttheater Franken mit großem Erfolg für die humorvolle und pointierte Nutzung der Rhöner Mundart in der Gegenwart ein. Ihr ist es zu verdanken, dass oberbayerische Bühnenstücke ein Rhöner Gegengewicht und die Rhöner mit ihrer Mundart zu neuem Selbstbewusstsein gefunden haben. 2005 wurde Cilli Pigor für ihr Engagement mit dem Frankenwürfel ausgezeichnet.

Herzlichen Glückwunsch auch von der Arbeitsgemeinschaft Mundarttheater Franken!

Am20./21.Mai 2017 fanden die 23.Gesamtfränkischen Theatertage in Salz/Rhön Grabfeld statt.

Ein großes Kompliment an die Organisatoren und besonderer Dank an die Verantwortlichen der Gemeinde Salz rund um Bürgermeister Martin Schmitt.

In einem abwechslungsreichen Wettbewerb präsentierten 12 Theatergruppen ihre Kurzstücke oder Auszüge aus ihren Inszenierungen. Verschiedene Kriterien darunter Textsicherheit, Bewegung auf der Bühne und natürlich die Mundart wurden von der aus Experten und Stammzuschauern bestehenden Jury bewertet.

Unseren Wanderpokal „Theaterpärla“ erspielte  sich die Theatergruppe Rohr. Für 2 Jahre „wohnt“ das „Theaterpärla“ in Mittelfranken. Mit ihrem kurzen Auszug aus  „Gretchen 89 ff“ von Lutz Hübner überzeugten sie Publikum und Jury.

Gut besucht war am Samstag der Rhöner Heimatabend mit Sänger, Musikanten, prominenten Kabarettisten und mehr. Der Mundartgottesdienst am Sonntag und die Autorenlesungen aus den fränkischen Regionen rundeten die überaus gelungene Veranstaltung ab.

Pressebericht