Grundidee und Geschichte

Zentrales Anliegen der Arbeitsgemeinschaft Mundart-Theater Franken e. V. ist die weitere Verbreitung einer Gesamtfränkischen Mundart-Theater-Idee mit der Förderung fränkischer Spielgruppen und Autoren.

 

Über Jahrzehnte hinweg wurden im fränkischen Raum sehr oft Schwänke aus dem oberbayerischen Raum, aus Norddeutschland oder sonstigen Sprachregionen gespielt, in vielen Fällen mehr schlecht als recht in der fremden Mundart oder hochdeutsch. Fränkische Stücke waren nur vereinzelt zu finden und die fränkischen Autoren vielen Spielgruppen nicht bekannt.

 

Eine Besinnung auf fränkische Stücke und Inhalte, die Verbreitung einer „Gesamtfränkischen Mundarttheater-Idee“ mit der Förderung originalfränkischer Stücke und der Zusammenführung von Autoren und Spielgruppen sowie der Querverbindungen zu anderen fränkischen Kulturbereichen (Musik, Tanz und Brauchtum sowie Literatur) waren und sind zentrales Anliegen der Arbeitsgemeinschaft Mundarttheater Franken e.V.

 

Angesprochen sind alle Theateraktiven im fränkischen Raum, von Öhringen bis Meiningen, von Gunzenhausen bis Kronach. Gesucht ist die Vielfalt  der fränkischen Mundartkultur, sowohl im Theater als auch im Bereich der Prosa und -Lyrik. In der Arbeitsgemeinschaft treffen sich unter anderem Ensembles, Einzelkünstler, Autoren und Veranstalter.

 

Die Arbeitsgemeinschaft entstand im Jahr 1981. Maßgeblicher Initiator ist von Beginn an der Journalist und ehemaliger Bürgermeister  aus Pretzfeld in der Fränk. Schweiz, Franz Och. Zusammen mit Walter Tausendpfund aus Pegnitz initiierte er die ersten Theatergespräche zwischen den verschiedenen fränkischen Laienspielgruppen und die ersten „Fränkischen Laienspieltage“ 1983 in Unterleinleiter. Daraus entwickelten sich die heutigen Aktivitäten und Zielsetzungen und 1992 die Gründung des eingetragenen Vereins.