AKTUELLES   

  1. Jahreshauptversammlung 19.9.2021 um 10.30 Uhr in Büchold Sportheim Am Krog 1, 97450 Büchold (Stadt Arnstein)
  2. siehe Kalendertermine Klaus Hofmann _Heute weder Hamlet
  3. BDAT veranstaltet Aktionswoche zum Mundart- und Volkstheater
  4. Seminar Rügheim Christian Schidlowsky September und Oktober 2021
  5. Theaterwelten 2021 in Rudolstadt_ www.theaterwelten.info
  6. Hinweis BDAT zum Transparenzgesetz
  7. Weihnachtsbrief der Vorstandsschaft 
  8. Checkliste Hygienekonzept Veranstaltungen Bayern
  9. Muster Hygienekonzept der ARGE
  10. Passionsspiele Sömmersdorf_Preisträger digitales Festival AMARENA
  11. CORONA Freistaat Bayern 26.08.2020
  12. CORONA_Pandemiesicher Agieren im Theater Stand 18.05.2020
  13. Rückblick Wurzelwerk 12.9.2019 – 15.09.2019 in Sömmersdorf und Geldersheim]Impressionen:
  14. Ehrung für Manfred Zirkelbach_Verdienstnadel des BDAT mit Dank und Anerkennung für ein bemerkenswertes ehrenamtliches Engagement im Amateurtheater
  15. BDAT Bundesversammlung 2019
  16. BDAT Stärkung des Theater im ländlichen Raum
  17. ACHTUNG Falle Datenschutzauskunftszentrale
  18. Würdigung Theater Engagement 
  19. Hinweis für  Mitgliedsbühnen Nutzung des Logo immatrielles Kulturgut
  20. Hinweise zum Umgang Datenschutzverordnung (siehe auch Reiter Information)
  21. Rückblick Gesamtfränkische Mundarttheatertage in Salz  
  22. Pressebericht Jugendtheatertage in Königsberg 12.11.-13.11.2016

Theaterbrief ARCHIV.

Über das Mundart Theater

Ist es schon Mundart, wenn auf der Bühne kein blitzsauberes Hochdeutsch gesprochen wird? Schon, oder? Die Töne zwischen leichter Sprachfärbung, die die Abstammung der Darsteller verrät bis hin zum Dialekt, der fast nur von Einheimischen verstanden wird, sind allerdings sehr mannigfaltig. Auf dieser großen Spielwiese toben sich unsere Autorinnen und Autoren, Spielerinnen und Spieler mit großer Freude aus.

 

Es ist aber nicht nur so, dass ein Satz im Hochdeutschen und in der Mundart lediglich unterschiedlich klingt. Mit der Mundart werden Aussagen verändert, präzisiert oder abgemildert. Ja genau: abgemildert. Das ist typisch für das Fränkische. Wenn im Hochdeutschen von einem großartigen, alle Götter in Erstaunen und Verzückung versetzenden Event gesprochen wird, heißt’s in Franken „des is fei schee“. Und „aweng a Schnitzl“ ist eine Mahlzeit, mit der sich eine sechsköpfige mitteldeutsche Familie für eine halbe Woche satt machen ließe.

 

Die Abmilderung ist ein markantes Beispiel, aber nur eines von vielen. Es lässt sich das Leben mit all den darin vorkommenden Menschen und Dingen, Gefühlen, Gedanken mit der Mundart nuanciert beschreiben. Dazu kommt noch der unendlich variantenreiche Tonfall, der dem Gesagten subtile Botschaften beifügt. Es lohnt sich zuzuschauen, hinzuhören und zu lesen. Fei echt!